Ein seit Fedora 30 bekanntes Problem tritt auch wieder bei Fedora 35 auf.

Fedora

Nach einem grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg enthält das Grub Boot Menü keine Linux Kernel mehr. Ursache ist ein Problem mit der “Boot Loader Specification”, kurz: BLS.

Eine kleine Änderung in der Datei /etc/default/grub löst das Problem: Mit GRUB_ENABLE_BLSCFG=false und einem erneuten Aufruf von grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg sind die Linux Kernel wieder im Menü vorhanden.

Lessons learned: Nach einem Kernel Update und vor dem Reboot immer mit awk -F\' '/menuentry / {print $2}' /boot/grub2/grub.cfg nachsehen, ob die Linux Kernel im Boot Menü zu finden sind.

Hat man ein LUKS Root Filesystem, dann kommt es gelegentlich mal vor, dass nach einem Update in der initrd die deutsche Tastaturbelegung weg ist, in solchen Fällen einfach mal die LUKS Passphrase mit US-Tastaturscheme eingeben, dann klappt es auch mit der Entschlüsselung.