Nun ist er da - der Thinkpad T14s mit dem AMD 4750U pro. AMD will mit seiner Ryzen Serie ganz klar den technologischen Führungsanspruch übernehmen, den bisher Intel seit dem AMD Athlon zeitweise zurückerobert hat. Im Notebook Bereich konnte AMD bislang nie Fuß fassen, mit dem 4750u pro sollte sich das nun ändern. Lenovo hat nun die ersten Notebooks im professionellen Segment herausgebracht, HP will mit seinen Elitebooks folgen. In diesem Bericht geht es konkret um den Thinkpad T14s mit der Lenovo Produkt ID 20UH001AGE.

Der erste Test

Nach dem Auspacken und einer äußerlichen Begutachtung wurde der T14s eingeschaltet und nach weniger als halben Minute erschien schon das Windows 10 pro Setup. Nachdem die ganzen Microsoft Fragen durchgeklickt wurden, erfolgte der Funktionstest, ob auch alles läuft. Bei diesen Tests gab nur eher positive Überraschungen in Hinblick auf die Performance. Die WLAN Anbindung wurde als erster Test für den Netzzugang verwendet, auch da keine Probleme. Nachdem nun die Funktionstests mit Windows durchgelaufen sind und demnach kein Gewährleistungsfall notwendig wurde wurde schon einmal der USB mit dem eigentlich Wunschbetriebssystem vorbereitet.

Hardware

Die Tastatur ist auch für Vielschreiber sehr angenehm, so und nicht anders sollte eine Notebook Tastatur sein. Die Trennung von meinem inzwischen etwas angegrauten Apple Mac Book Pro fällt mir so sehr leicht. Der 14" Monitor hat zwar nur eine Auflösung von 1920x1080, was aber durchaus ausreichend für diese Monitorgröße ist. Falls das mal nicht reicht, bleibt ja der Anschluss eine 4K Monitors über USB-C. das Touchpad ist ausreichend groß, der Mousepin zwischen den Tasten G und H hilft bei großen Mausbewegungen. Es gibt 3 Maustasten, was die Arbeit mit Gnome sehr erleichtert.

Die AMD CPU mit ihren 8 Cores und 16 Threads sollte auch für extreme Last ausreichend. Die Entwicklungsumgebung IntelliJ Idea läuft jedenfalls auch bei größeren Projekten jederzeit flüssig und ohne Hänger. leider kann man die 16 GByte RAM im Thinkpad T14s nicht erweitern, das ist aber der bislang einzige Kritikpunkt.

Im T14s wird ein M.2 NVMe Modul verwendet, es ist leicht austauschbar bei einem Defekt, oder wenn der Platz einfach nicht mehr reicht. Im vorliegenden Gerät wurde die von Lenovo verbaute WD SSD durch eine Samsung 970pro mit mehr Speicherplatz ersetzt, zudem die biserigen Erfahrungen mit der 970pro bisher sehr gut waren. Die Performance der M.2 SSD liegt im Mittelfeld, mehr als 1,6GByte/s (read) sind nicht drin. Die gleiche SSD in einer Desktop Workstation liefert etwa die doppelte Datenrate. In der Praxis stört das auf einem Notebook allerdings nicht.